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Stellungnahme zum UN-Sonderbericht

Der neue Sonderbericht der UNO zur sexuellen Ausbeutung von Kindern bestätigt die Beobachtungen und Forschungen des internationalen ECPAT Netzwerks, das sich seit 25 Jahren und in mittlerweile 74 Ländern dem Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern verschrieben hat.

„Sexuelle Ausbeutung von Kindern ist eine lukrative Industrie”, schlussfolgert Maalla M’jid, UNO Sonderberichterstatterin für diesen Themenbereich mit Bezug auf den im März 2014 vorgestellten UN-Sonderbericht.

ECPAT Österreich begrüsst den Bericht der UNO und zeigt sich gleichzeitig besorgt darüber, dass offenbar zu wenig Anstrengungen weltweit und auch in Österreich unternommen werden, um kriminellen Netzwerken sowie EinzeltäterInnen das Handwerk zu legen.

Die gesamte Stellungnahme von ECPAT Österreich, sowie Forderungen zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung gibt es hier.

 




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ECPAT trauert um Gründer und Ehrenpräsidenten Ronald O'Grady

Am 25. Februar 2014 verstarb der Gründer und Ehrenpräsident des internationalen ECPAT Netzwerks, Ronald Michael O’Grady, nach langer, schwerer Krankheit. Das weltweite ECPAT Netzwerk und ECPAT Österreich sind zutiefst betroffen, seinen Gründer und Vorkämpfer gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern für immer verloren zu haben. Unser besonderes Mitgefühl gilt nun seiner Witwe Alison und der Familie.

Ron O’Grady hat das Thema Kindersextourismus im asiatischen Raum bereits 1990 angeprangert und die Weltgemeinschaft wachgerüttelt. Zu einem Zeitpunkt, als es in vielen Ländern noch nicht einmal Gesetze zur Ahndung dieses Verbrechens gab. 

Ronald O’Grady hat sein Lebenswerk dem Schutz von Kindern gewidmet. Seine Arbeit und sein Leben haben das Leben von unzähligen Kindern berührt und wohl auch nachhaltig verändert. Mögen sein Geist und sein Erbe in diesem Sinne in der ECPAT-Bewegung weiter bestehen! mehr

(Foto: ECPAT International)




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Europäische Melde-Plattform "www.reportchildsextourism.eu"

 Am 5. März 2014 wurde in Berlin in Rahmen der ITB die erste europäische online-Webplattform zum Melden von Verdacht auf sexuelle Ausbeutung von Kindern vorgestellt. Über die Webadresse www.reportchildsextourism.eu kann derzeit auf nationale Meldesysteme von 16 EU-Ländern zugegriffen werden. Österreich beispielsweise ist mit der Meldestelle des Bundeskriminalamtes verlinkt, wo die E-Mailmeldeadresse meldestelle@interpol.at angesiedelt ist. Zusätzlich wird es auch ein Online-Webformular zum Ausfüllen geben. Derzeit ist die EU-Website nur in Englisch verfügbar. Innerhalb der kommenden Monate wird sie jedoch weiteren vier Sprachen zur Verfügung stehen: Deutsch, Französisch, Spanisch und Russisch. Die EU-Meldeplattform wurde im Rahmen des europäischen Projektes „Don’t Look Away“ erstellt, in dem auch ECPAT Österreich als Partner beteiligt ist und das von der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, OEZA, und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und  Wirtschaft (bmwfw) mit finanziert wird.

 








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"make-IT-safe"-Tagung in Berlin

Was tun, wenn eine Mitschülerin online gemobbt wird, ein Freund im Chat belästigt wurde oder sexy Fotos der besten Freundin im Umlauf sind?

Über diese und andere Fragen zum sicheren Umgang mit dem Internet diskutierten am vergangenen Wochenende 30 Jugendliche, deren Betreuer/-innen sowie Expertinnen und Experten aus fünf EU-Ländern bei einer internationalen Tagung in Berlin anlässlich des Safer Internet Day am 11. Februar.




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Juristische Expertisen zum Thema Kinderhandel

Durch Zusammenarbeit von ECPAT Österreich, dem juristischen Fachverlag LexisNexis® und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ist es gelungen, zwei juristische Expertisen zu bis dato ungeklärten Fragen hinsichtlich der Betreuung und Identifizierung der Opfer von Kinderhandel sowie der strafrechtlichen Verantwortung der TäterInnen zu erstellen. Das Rechtsgutachten von Manfred Nowak, Helmut Sax und Barbara Weichselbaum zeigt, dass für minderjährige Opfer von Menschenhandel vor allem einheitliche Standards für Schutz und Betreuung fehlen. Katharina Beclin setzt sich kritisch mit der Novellierung des § 104a StGB zu Menschenhandel auseinander. Mehr






MELDESTELLE für Verdachtsfälle von sexueller Ausbeutung von Kindern

Helfen SIE mit! Ihre Hinweise zählen! In diesem Flyer finden Sie alle Details.