Have any questions?
+44 1234 567 890
Publikationen & Studien
Was wir publizieren ...
Hier finden Sie eine Auswahl an Publikationen und Studienberichten, die ECPAT Österreich umgesetzt hat, oder an denen wir als nationale Partnerin bzw. in Kooperation mit anderen Organisationen beteiligt waren ...
Handlungsanleitungen bei Verdacht auf Kinderhandel
Empfehlungen zur Identifizierung von und zum Umgang mit potenziellen Opfern von Kinderhandel (2026)
Die Broschüre „Handlungsanleitungen bei Verdacht auf Kinderhandel“ soll für die verschiedenen mit der Erkennung von Opfern von Kinderhandel, deren Schutz und Betreuung sowie mit der Prävention befassten Berufsgruppen grundsätzliche Informationen, schematisch dargestellte allgemeine Handlungsabläufe und praktische Anleitungen zur Vorgehensweise mit Verdachtsfällen von Kinderhandel zur Verfügung stellen. Die „Handlungsanleitungen“ geben eine Übersicht über die Zusammenarbeit der zuständigen Behörden und Einrichtungen, sind dabei aber kein rechtsverbindliches Dokument.
Vorrangiges Ziel der „Handlungsanleitungen“ ist es, im Zusammenwirken von Behörden und Opferschutzeinrichtungen den Betroffenen möglichst rasch die nötige Hilfe zukommen zu lassen, Grundlagen für das Ermittlungsverfahren zur Verfolgung der Täterinnen und Täter zu schaffen und die Versorgung und Betreuung der betroffenen Kinder und Jugendlichen sicherzustellen.
Die Broschüre wurde vom Bundeskanzleramt herausgegeben und von der Arbeitsgruppe gegen Kinderhandel der Task Force zur Bekämpfung des Menschenhandels des Außenministeriums inhaltlich verfasst. Für ECPAT Österreich hat Menschen- und Kinderhandelsexpertin, Astrid Winkler, als Mitglied der Arbeitsgruppe maßgeblich mitgewirkt.
Handreichung Inklusion
Kinderschutzkonzepte - diskriminungssensibel und inklusiv. Eine Handreichung für die Begleitung von Kinderschutzkonzepten (2026)
Diese Handreichung unterstützt Organisationen dabei, Kinderschutzkonzepte diskriminierungssensibel und inklusiv zu gestalten.
Sie zeigt auf, warum Inklusion ein zentraler Bestandteil wirksamen Kinderschutzes ist und lenkt den Blick auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen. Besonders berücksichtigt werden dabei Gruppen, die häufig übersehen werden, wie Kinder mit Behinderungen, LGBTQAI*-Kinder und -Jugendliche sowie Minderjährige aus Regenbogenfamilien. Die Handreichung bietet fachliche Informationen, praktische Anregungen und Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und Umsetzung inklusiver Schutzkonzepte und ergänzt das ECPAT-Methodenhandbuch zur Erstellung von Kinderschutzrichtlinien.
Diese Handreichung wurde im Auftrag von ECPAT Österreich von Petra Flieger unter Mitarbeit von Claudia Rauch verfasst.
Handlungsleitfaden: Umgang mit Missbrauchsmaterial
Handlungsleitfaden zum Umgang mit bildlichem sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial und bildlichen sexualbezogenen Darstellungen minderjähriger Personen (2024)
Fachkräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung von Erwachsenen und Kindern, die in Berührung mit Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und sexualbezogenen Darstellungen Minderjähriger kommen. Der Umgang damit erfordert eine hohe Sensibilität. Dieser Handlungsleitfaden wurde entwickelt, um Fachkräften hilfreiche Informationen, den gesetzlichen Rahmen, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie Maßnahmen zur Prävention zur Verfügung zu stellen.
Studie: Voice zur Online-Sicherheit
"Speaking Up For Change: Children's and caregivers' voices for safer online experiences" (2024)
Das Projekt „VOICE“ Values, Opinions and Insights from Children (and their Caregivers) about E-safety, das von ECPAT International, Eurochild und Terre des Hommes Niederlande im Auftrag der Down to Zero Alliance durchgeführt wurde, befragte Kinder und Betreuer*innen in 15 Ländern, darunter auch in Österreich, zur digitalen Sicherheit. Digitale Räume bieten zwar Lern- und Unterhaltungsmöglichkeiten, bergen aber auch Risiken wie Cybermobbing und den Kontakt mit schädlichen Inhalten, was eine Verletzung der Rechte von Kindern darstellt.
Der VOICE Bericht "Speaking Up For Change: Children's and caregivers' voices for safer online experiences" unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Sicherheitsmaßnahmen und der Beteiligung von Kindern an der Gestaltung von Online-Sicherheitsstrategien.
Leitfaden: Entwicklung und Umsetzung von Kinderschutzkonzepten
Compendium on Child Safeguarding Policy Development and Implementation: for facilitators, advisors and consultants (2021)
Der Leitfaden richtet sich an im Kinderschutz tätige Expert*innen, Berater*innen und Trainer*innen, die Organisationen, Institutionen und informelle Gruppen auf verschiedenen Ebenen bei der Entwicklung und Umsetzung von Kinderschutzkonzepten begleiten. Das Handbuch wurde von ECPAT Österreich und ECPAT International in Zusammenarbeit mit der Kinderrechtsexpertin Szilvi Gyurkó von Hintalovon als zentrales Ergebnis des Projektes „Stronger to protect children rights" entwickelt und steht in fünf Sprachen (Englisch, Russisch, Bulgarisch, Türkisch und Serbisch) zur Verfügung.
Qualitätsstandards: niederschwellige Meldemechanismen
Qualitätsstandards für niederschwellige Meldemechanismen zur Meldung von Verdachtsfällen von sexueller Ausbeutung von Kindern (2020)
Im Rahmen des EU-Projektes Alert Actors Report haben fünf ECPAT-Organisationen diese Qualitätsstandards zur Weiterentwicklung von niederschwelligen Meldemechanismen entwickelt. Darüber hinaus haben Organisationen und Expert*innen aus dem ECPAT-Netzwerk sowie externe Expert*innen ihr Feedback und ihre fachliche Expertise eingebracht. In der Praxis dienen die Qualitätsstandards dazu, die Melde- und Arbeitsprozesse von Betreiber*innen niederschwelliger Meldemechanismen zum Nutzen aller Beteiligten zur verbessern und zu optimieren.
Studie: Vergleich niederschwelliger Meldemechanismen
Comparison of European low-threshold reporting mechanisms (2019)
Diese vergleichende Studie ist Teil des Projekts ALERT ACTORS REPORT, vergleicht und analysiert die Daten von fünf niedrigschwelligen Meldeplattformen, von der internationalen Meldeplattform sowie von nationalen Meldesystemen in vier europäischen Ländern und beinhaltet Good-Practice-Beispiele und Empfehlungen.
Studie: Zurückhaltung im Meldeverhalten
Reluctance to report sexual exploitation of children related to travel and tourism (2019)
Diese Studie, die von den Partnern des EU-Projektes Alert Actors Report (2018-2020), darunter ECPAT Österreich, durchgeführt wurde, zeigt auf, dass Reisende häufig Signale sexueller Ausbeutung wahrnehmen, aber nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen, um die Beobachtungen zu melden.
Fallstudie: Sexuelle Übergriffe an Minderjährigen im Ausland
Fallstudie: Sexuelle Übergriffe an Minderjährigen im Ausland durch österreichische Staatsbürger*innen (2017)
Österreicheichische Staatsbürger und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland können für Straftaten, die sie im Ausland begehen, strafrechtlich verfolgt werden (§ 64 Abs 1 Z 4a StGB). Um die konkrete Anwendung dieser Bestimmung in der Praxis zu untersuchen, führte ECPAT Österreich im Rahmen des EU-Projektes „Don’t Look Away!“ zum Thema Kinderschutz im Tourismus die vorliegende Erhebung durch.
Weitere Publikationen und Studien
Hier finden Sie unsere weiteren Publikationen und Studien, die vor 2015 veröffentlicht wurden ...