ECPAT Österreich, Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte der Kinder vor sexueller Ausbeutung

Pressemitteilungen

2020

Jugend Eine Welt und ECPAT Österreich zum Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli 2020

29. Juli 2020 – 

Aufgrund der Coronakrise sind Kinder und Jugendliche in verstärkter Gefahr, Opfer des organisierten Menschenhandels zu werden. Darauf weist die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt anlässlich des Welttags gegen Menschenhandel am 30. Juli 2020 hin. 

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Anzahl der betroffenen Kinder im Zuge der Coronakrise massiv ansteigen könnte, insbesondere im Bereich der sexuellen Ausbeutung. „Die Risiken für Kinder, fortgesetzt oder erstmals Opfer von sexueller Ausbeutung zu werden, haben sich unter Lockdown-Bedingungen signifikant erhöht", bestätigt Astrid Winkler, Geschäftsführerin der von Jugend Eine Welt seit Jahren unterstützten Kinderschutzorganisation ECPAT und verweist auf einen alarmierenden Europol-Bericht, demzufolge die Nachfrage von Material zu sexuellem Kindesmissbrauch in der EU seit Beginn der Coronakrise um bis zu 30 Prozent angestiegen sei. „Denn Sexualstraftäter und -täterinnen nutzen im Internet so eine Situation gezielt aus, um mit Kindern online in Kontakt zu treten", so Winkler.
 


Österreich: Betreuungsstelle fehlt
Österreich gilt als Transit- und Destinationsland insbesondere für gehandelte Frauen und Kinder. Jugend Eine Welt begrüßt die im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen zum Kampf gegen Menschen-, Frauen- und Kinderhandel, die am 9. Juli in einer Entschließung des Nationalrates bekräftigt wurden und die u.a. eine verbesserte Zusammenarbeit im Bereich des Erkennens mutmaßlicher Opfer vorsehen. Zusätzlich sollte dringend eine spezialisierte Betreuungsstelle für Betroffene des Kinderhandels realisiert werden, wie im Nationalen Aktionsplan (2018-20) der „Taskforce zur Bekämpfung des Menschenhandels" vorgesehen, fordert ECPAT. Laut Jugend Eine Welt-Geschäftsführer Reinhard Heiserer müsse auch verstärkt bei den Ursachen des Problems angesetzt werden, einerseits durch verstärkte Aufklärungsprogramme und konsequente Strafverfolgung, anderseits durch die Bekämpfung bitterster Armut in den Herkunftsländern der Betroffenen sowie gezielte Präventions- und Schutzprogramme.

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Verbindliche Kinderschutzkonzepte für Kindergärten, Schulen, Sport- und Freizeitvereine sind ein Gebot der Stunde!

Auf Grund der jüngsten Gewalt- und Missbrauchsfälle fordern Kinderschutzorganisationen ein rasches Handeln

10. Juni 2020 – Drei österreichische Kinderschutzorganisationen, darunter ECPAT Österreich, nehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung Stellung zu den jüngsten Gewalt- und Missbrauchsfällen und fordern ein rasches Handeln sowie verbindliche Kinderschutzkonzepte für Kindergärten, Schulen, Sport- und Freizeitvereine. Nicht nur während der Corona-Zeit sollen bspw. in Ferienlagern verbindliche Standards gelten, sondern auch darüber hinaus, denn Kinderschutzkonzepte reduzieren das Risiko für Gewalt. „Wir alle wollen, dass unsere Kinder in Kindergärten, in Schulen, in Sport- und Freizeitvereinen gut und sicher betreut werden. Wir alle wollen also ein schützendes Umfeld für unsere Kinder. Um das zu erreichen, braucht es Kinderschutzstrukturen. Denn Kinderschutzkonzepte reduzieren das Risiko für Gewalt!“  weisen die drei Geschäftsführerinnen Astrid Winkler (ECPAT Österreich), Martina Wolf (Österreichische Kinderschutzzentren) und Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez (Netzwerk Kinderrechte) auf den notwendigen Paradigmenwechsel hin.

Weitere Informationen zum EU-Projekt Safe Places, das die Implementierung von Kinderschutzrichtlinien fördert finden Sie hier.

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10 Jahre „Don’t look Away“-Kampagne: EU-Expert*innen-Treffen in Berlin

2. März 2020, Berlin/Wien – Hochkarätige Vertreter*innen von Regierungen, der Polizei, der Reise- und Tourismusbranche sowie aus der Zivilgesellschaft aus 7 europäischen Ländern (Schweden, Norwegen, Niederlande, Österreich, Belgien, Frankreich und Deutschland) kamen zusammen, um den 10. Geburtstag der „Don't Look Away“-Kampagne zu feiern. ECPAT Österreich war mit einer ‚Delegation‘ zusammen mit Mag. Adrian Gasser vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT), Abteilung Internationale Tourismusangelegenheiten vor Ort und darf von Beginn an auf die großartige Unterstützung des BMLRT, des Bundeskanzleramtes, Abteilung Frauen, Familien und Jugend sowie der Tourismusschulen Österreichs zählen.

Geschäftsführerin Astrid Winkler wünscht sich eine Fortsetzung dieser Unterstützung und guten Zusammenarbeit. An die Tourismusbranche geht der Wunsch nach mehr Aktivität im Bereich Bewusstseinsbildung und Unterstützung der Kampagne, denn hier gibt es im Vergleich zu den anderen Ländern in Österreich noch reichlich Luft nach oben. Die Veranstaltung fand im Rahmen des internationalen Experten*innen-Treffens „Challenges and Opportunities for Child Protection in the New Decade“ des EU-Projekts „Alert Actors Report“ zur Beendigung der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus statt.

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Safer Internet Day – Kinderschutzorganisationen weltweit, darunter ECPAT Österreich, warnen vor stärkerer Verschlüsselung von Facebook-Diensten

11. Februar 2020 – Anlässlich des Safer Internet Days 2020 warnen mehr als hundert Kinderschutzorganisationen aus zahlreichen Ländern, darunter auch ECPAT Österreich, dass die Ausweitung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Facebook-Dienste das Austauschen von sexuellen Missbrauchsdarstellungen im Internet erleichtere.

In einem offenen Brief an Facebook-Chef Zuckerberg äußern sie ihre Besorgnis: "Kindern dürften nicht so einem Risiko ausgesetzt werden, weder als Ergebnis kommerzieller Entscheidungen noch von Gestaltungsentscheidungen". Zwar hätten die Nutzer der Facebook-Dienste ein berechtigtes Interesse am Schutz ihrer Daten, aber nicht auf Kosten der Sicherheit der Kinder.

Die Organisationen appellieren an Facebook-Chef Zuckerberg, die Verschlüsselungspläne daher nicht umsetzen, ehe nicht Vorkehrungen für den Schutz von Kindern getroffen worden seien. Facebook solle mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten und einer Nutzung seiner Seiten und Dienste für sexuellen Missbrauch vorbeugen, heißt es in dem Schreiben weiter.

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Zum offenen Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg

2019

ECPAT Österreich zum UN-Kinderrechtetag: Kinderrechte und Kinderschutz brauchen mehr Aufmerksamkeit und Mittel

20. November 2019 - „Zum heutigen 30. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention gibt es immer noch zu viele Baustellen und Lücken bei der Umsetzung von Kinderrechten und Kinderschutz in Österreich. Vor allem gibt es strukturelle Defizite, wie etwa fehlende, einheitliche Qualitätsstandards, wie diverse Anlassfälle immer wieder aufzeigen“, sagt ECPAT Österreich Geschäftsführerin, Astrid Winkler. "27 Jahre nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention und 30 Jahre nach Einführung des Gewaltverbots in Österreich, ist es an der Zeit, dass Kinderrechte und Kinderschutz endlich in den Mittelpunkt politischen Handelns rücken - das wünschen wir uns von der kommenden Bundesregierung", betont Astrid Winkler.

Unsere Forderungen an die neue Bundesregierung bezüglich Kinderrechten und Kinderschutz finden Sie in der gesamten Pressemitteilung.

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Original Play-Fall zeigt Defizite bei Qualitätsstandards auf - ECPAT Österreich und der Bundesverband Österreichischer Kinderschutzzentren fordern verpflichtende und überprüfbare Kinderschutzstandards

29. Oktober 2019 - ECPAT Österreich und der Bundesverband Österreichischer Kinderschutzzentren sprechen sich für die Einführung verbindlicher Kinderschutzrichtlinien für Organisationen aus. „Kinderschutzrichtlinien bzw. Kinderschutzkonzepte für Organisationen, die mit Kindern arbeiten, machen eine intensive Auseinandersetzung mit den Risiken für Kinder durch das eigene Angebot notwendig und beinhalten eine Fülle von präventiven Maßnahmen, um etwaigen Risiken zu begegnen“, sagen die Geschäftsführerinnen, Martina Wolf (Österreichische Kinderschutzzentren) und Astrid Winkler (ECPAT Österreich). Sie beziehen damit zu Vorfällen rund um Original Play Stellung: „Eine Kinderschutzrichtlinie ist ein Instrumentarium, das auf verschiedenen Ebenen einer Organisation ansetzt, um Gewalt gegen Kinder zu verhindern. Ein Strafregisterauszug allein reicht hier sicher nicht.“

ECPAT Österreich setzt momentan das zweijährige EU-geförderte Projekt SAFE PLACES, das im September 2019 gestartet ist, um. Es wird gemeinsam mit den Österreichischen Kinderschutzzentren und dem Netzwerk Kinderrechte sowie ECPAT Deutschland durchgeführt. Das Projekt will Kinderschutzstrukturen in Österreich durch Bewusstseinsbildung betreffend Kinderschutzrichtlinien und Trainings stärken. Nicht nur in Kindergärten, Schulen und Wohngemeinschaften, sondern auch im Sport-, Kultur- und Freizeitbereich sollen umfassende Kinderschutzkonzepte eine Selbstverständlichkeit werden.

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Salzburger Reiseunternehmen aktiv gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus

Presseeinladung - Am 3. Juni 2019 werden in Salzburg drei Reiseveranstalter und Anbieter von Freiwilligenreisen den Kinderschutzkodex The Code feierlich unterzeichnen und damit ein wichtiges Zeichen für den Kinderschutz im Tourismus setzen. Zwei der neuen Mitglieder sind Salzburger Unternehmen, die mit großer Vorbildwirkung vorangehen, Loro Trips und Karmalaya sowie das deutsche Unternehmen TravelWorks mit Niederlassung in Wien.

Wir laden herzlich zur Unterzeichnung am 3. Juni 2019 um 11:00 Uhr im Coworking Salzburg, Techno-Z, in der Jakob-Haringer Straße 3, in Salzburg ein. Ermöglicht wurde die Unterstützung der Unternehmen für den Beitritt zum Kinderschutzkodex durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit sowie die Europäischen Kommission im Rahmen des EU-Projekts Alert Actors Report.

Die Vergrößerung der Community von Reiseunternehmen, die sich zum Kinderschutz bekennen und diesen auch leben, ist gerade im kommerziellen Sektor von Freiwilligenreisen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, und soll ein Signal an alle Reiseunternehmen senden. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit nun in Salzburg neue Früchte getragen hat“, betont ECPAT Österreich Geschäftsführerin, Astrid Winkler.

Die gesamte Presseeinladung finden Sie hier.

Hintergrundinformationen zu Kinderschutz auf Reisen und im Tourismus und zum ECPAT-Projekt "Kinderschutz & Voluntourismus - Kinderschutzstandards in Volunteer-Tourismus Angeboten" finden Sie hier.

2018

Strengere EU-Vorschriften für Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation bedrohen Kinderschutz

02. Dezember 2018 – Kinderrechtsorganisationen aus 26 EU-Mitgliedsländern warnen davor, dass die geplanten Änderungen der Europäischen Union zum Schutz der Privatsphäre bei Kommunikation im Netz es erschweren, Missbrauchsdarstellungen von Kindern zu erkennen. Langfristig würden dadurch auch Maßnahmen behindert, mit denen Opfer geschützt und Täter*innen entlarvt werden.

ECPAT Österreich ist eine von mehr als 50 Kinderrechtsorganisationen (darunter auch ECPAT International), die Änderungen an dem Entwurf Regulation on Privacy and Electronic Communications (e-Privacy Regulation) fordern, bevor er in Brüssel angenommen wird.

In einem Brief an Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, warnen die Organisationen davor, dass durch die vorgeschlagenen Änderungen die Sicherheit von Kindern und deren Wohlergehen in Gefahr sei. Der Einsatz von Software zur Identifizierung von Missbrauchsdarstellungen von Kindern auf den Servern von Unternehmen wird durch die vorgeschlagenen Änderungen erschwert.

„Wird der Entwurf so angenommen, wäre das ein enormer Rückschlag für Regierungen, Strafverfolgungsbehörden, NGOs und dem privaten Sektor im Kampf gegen die Darstellung von sexueller Gewalt an Kindern im Netz“, betont ECPAT Österreich Geschäftsführerin, Astrid Winkler.

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zum Brief der Kinderrechtsorganisationen an Jean-Claude Juncker

zur Pressemitteilung von ECPAT International

 

Update vom 04. Mai 2019: Es wurde immer noch kein Beschluss gefasst. In einem Blogbeitrag fasst John Carr von ECPAT International den aktuellen Stand zusammen. 

Update vom 06. Dezember 2018: Minister aus 28 Ländern konnten sich noch nicht auf einen finalen Text des bisherigen Entwurfes zum Schutz der Privatsphäre bei Kommunikation im Netz einigen.

In einem Blogbeitrag fasst John Carr von ECPAT International den momentanen Stand zusammen.

 

Pressemitteilung ECPAT International - Old and new threats of child sexual exploitation in South Asia

16.03.2018 - ECPAT International stellt im neuen Bericht „Regional Overview: Combating the sexual exploitation of children in South Asia“ fest, dass in Südasien “alte und neue Formen” sexueller Ausbeutung von Kindern Hand-in-Hand gehen. Schon lange ist das Problem von Kinderehen und Kinderhandel bekannt, neu hinzu kommen nun der Missbrauch und die Ausbeutung von Kindern im Internet – insbesondere sexuelle Ausbeutung durch Live-Streaming ist in der Region weit verbreitet. Die Nutzung von Internet und Mobilfunktechnologie ist in der Region besonders hoch.

ECPAT International appelliert an Länder in Südasien die Gefahr, die der stark wachsende Torusrismussektor für Kinder mit sich bringt, ernst zu nehmen und darauf zu reagieren. Täter*innen, die Kinder auf Reisen sexuell missbrauchen und ausbeuten seien nicht nur ausländische, sondern auch inländische Tourist*innen, heißt es in einer Pressemitteilung von ECPAT International zur Studie.

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Presseaussendung ECPAT Österreich – Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung & ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit 

02.03.2018 - ECPAT Österreich präsentierte zusammen mit ZARA– Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit während einer gemeinsamen Pressekonferenz Analysen, Erkenntnisse und Maßnahmen zum Thema Missbrauch, Hass und Gewalt im Netz. Das Projekt make-IT-safe 2.0 von ECPAT Österreich und die Beratungs- und Meldestelle #GegenHassimNetz von ZARA verdeutlichen die Bedeutung von Prävention einerseits und Beratung bzw. konkreten Maßnahmen, z.B. Löschen von Hassbotschaften, ggf. Anzeigen von strafrechtlich relevanten Tatbeständen, andererseits. Mit der gemeinsamen Pressekonferenz wollten die beiden Organisationen auch die Notwendigkeit von Zusammenarbeit und Vernetzung aller Akteuer*inne und Stakeholder zum Ausdruck bringen.

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zur Zwischenbilanz Beratungsstelle

Pressespiegel:

2017

INTERPOL-Preis für das internationale ECPAT Netzwerk

17.November 2017 - INTERPOL hat das internationale ECPAT Netzwerk mit dem Preis „Crimes Against Children Award“ ausgezeichnet für seine jahrzehntelange hervorragende Arbeit zur Beendigung der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf der ganzen Welt.

Björn Sellstrom von INTERPOL schließt die Preisverleihung mit den Worten "wir freuen uns darauf, unsere gemeinsamen Bemühungen mit ECPAT fortzusetzen, um die am meisten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft vor Missbrauch zu schützen und das Bewusstsein für dieses globale Problem weiter zu entwickeln" ab.

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Pressemitteilung anlässlich Safer Internet Day 2017

07. Februar 2017 - ECPAT Österreich macht anlässlich des Safer Internet Day auf das Potenzial der Peer-Gruppe in der Medienbildung aufmerksam und präsentiert erste Einblicke in das Projekt „make-IT-safe 2.0“.

Bereits zum 14. Mal findet heute der Safer Internet Day statt. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ soll an diesem Tag besondere Aufmerksamkeit geschaffen werden für die sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen. ECPAT Österreich nimmt dies zum Anlass, erste Aktivitäten aus dem Peer-Projekt make-IT-safe 2.0 vorzustellen.

Auch die aktuelle Studie #MeinNetz der Bundesjugendvertretung - Kooperationspartner im Projekt und ECPAT-Mitgliedsorganisation - zeigt auf, wie wichtig Peers in der Medienbildung sind. 

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2016

Pressemitteilung anlässlich des Aktionstags am 18.11.2016: "Schau hin – auch auf Reisen! Kinderrechte und Kinderschutz gehen uns alle an!“

11. November 2016 - Weltweit werden jedes Jahr rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche Opfer von sexueller Ausbeutung, oftmals im Zusammenhang mit Tourismus. Darauf wollen die Schüler*innen österreichischer Tourismusschulen mit ihrer Aktion aufmerksam machen.

„Schau hin – auch auf Reisen! Kinderrechte und Kinderschutz gehen uns alle an!“ Unter diesem Motto werden Jugendliche von drei Tourismusschulen am 18. November auf Bahnhöfen in Wien und Niederösterreich Infostände aufbauen und Aktionen durchführen.

Die Aktionen finden jeweils zwischen 13 und 15 Uhr in Wien, auf dem Hauptbahnhof und dem Westbahnhof sowie auf dem Bahnhof Wiener Neustadt statt und werden in Kooperation mit den österreichischen Tourismusschulen sowie den ÖBB durchgeführt.

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Presseinformation anlässlich - 20. Jahrestag: „1. Weltkongress gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern“

30. August 2016 - Zwischen dem 27. und 31. August 1996 fand auf gemeinsamer Initiative von ECPAT, UNICEF und der NGO Group for the Rights of the Child (jetzt als „Child Rights Connect“ bekannt) der „Erste Weltkongress gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern“ in Stockholm (Schweden) statt. Mit dem Kongress wurde Geschichte geschrieben. Regierungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Medienvertreter*innen aus 122 Ländern weltweit kamen zusammen, um Aufmerksamkeit auf die Beendigung von kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern zu lenken.

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Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung der Global Study

12. Mai 2016 – Wien/Bangkok, Mehr Kinder als jemals zuvor sind von sexueller Ausbeutung betroffen und das Phänomen tritt in allen Teilen der Welt auf. Das zeigt die heute veröffentlichte Global Study zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus, die von ECPAT International initiiert und über zwei Jahre lang durchgeführt wurde. „Diese Ergebnisse sind besonders erschreckend und sie sollten noch mehr Akteur*innen aus allen Bereichen dazu motivieren, sich gemeinsam für das Ende der sexuellen Ausbeutung und zum Schutz von Kindern auf Reisen und im Tourismus konsequent einzusetzen“, sagt Ute Mayrhofer, Vorstands-Vorsitzende von ECPAT Österreich.

Das Ausmaß der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus hat stark zugenommen und die Erscheinungsformen haben sich drastisch geändert. Das Internet und mobile Technologien haben die Zunahme der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus zusätzlich verstärkt, da neue Formen von Ausbeutung entstehen und Täter vollkommen anonym bleiben können.

Ausführliche Hintergrundinformationen zur globalen Studie, sowie eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.

Hier kommen Sie zur englischsprachigen Website der Studie, auf der sie unter anderem auch regionale und länderspezifische Berichte finden.

Das Video Speak Out, indem betroffene Kinder zu Wort finden Sie hier.

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Pressemitteilung zum Erklärvideo von Naturfreunde Internationale - respect und ECPAT Österreich

09. März 2016 - Kinderarbeit. Sexuelle Ausbeutung von Kindern. Kinderhandel. Die Rechte der Kinder werden nach wie vor in vielen Ländern missachtet. Was Reiseveranstalter*innen, aber auch die Tourist*innen selbst zum Schutz von Kindern beitragen können, zeigt das soeben erschienene Kurzvideo der Naturfreunde Internationale – respect und ECPAT Österreich. Nehmen Sie sich 3 Minuten Zeit für den Kinderschutz!

Dieses Jahr kooperieren Naturfreunde Internationale – respect und ECPAT Österreich, mit Unterstützung der ADA, eng um Schulungen in diesem Bereich durchzuführen.

Das Video steht in deutscher Sprache auf unserem Youtube-Kanal zur Verfügung.

Das deutschsprachige Video ist auch mit englischen und französischen Untertiteln auf dem Youtube-Kanal der Naturfreunde Internationale zu sehen.

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Pressemitteilung anlässlich des Weltfrauentages

08. März 2016 - Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März appellieren Jugend Eine Welt und die von der Hilfsorganisation mitgetragene Kinderschutzorganisation ECPAT im Zusammenhang des EU-Gipfels an Innenministerin Mikl-Leitner und fordern sie auf, „Grenzschutz anders“ in Gang zubringen. Österreich soll verstärkt mithelfen, Opfer von Menschenhandel zu identifizieren, zu beschützen und in Sicherheit zu bringen. 

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2015

Pressemitteilung zum Ersten Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor Sexueller Ausbeutung und Sexuellem Missbrauch

18. November 2015 - Der 18. November 2015 ist der erste Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor Sexueller Ausbeutung und Sexuellem Missbrauch. Dieser neue europäische Tag zielt auf drei Punkte ab: 

  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für sexuelle Ausbeutung und sexuellen Missbrauch von Kindern, und die Wichtigkeit dies zu verhindern;
  • Förderung einer öffentlichen Diskussion zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, sowie gleichzeitiger Unterstützung um die Stigmatisierung von Opfern zu eliminieren;
  • Die Ratifizierung und Implementierung der Lanzarote-Konvention bewerben – ein einzigartiges, rechtlich-bindendes Instrument, das europäische Staaten verpflichtet alle Formen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zur kriminalisieren und Wege diese Verbrechen zu bekämpfen vorstellt.

Als ein offizieller Beobachter im Lanzarote-Komitee des Europarats, begrüßt ECPAT die Einführung des neuen Europäischen Tages und unterstützt das Sensibilisierungsvideo für Kinder. Jedes Kind sollte sich sicher fühlen sich jemandem anzuvertrauen, wenn sie Opfer von sexuellem Missbrauch oder sexueller Ausbeutung wurden. Zudem sollte jede verdächtige Situation bezüglich sexueller Ausbeutung von Kindern oder sexuellem Missbrauch gemeldet werden!

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Pressemitteilungen zum Beschluss der SDGs

01. Oktober 2015 - Vom 25. Bis 27. September 2015 haben sich Vertreter*innen der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen für den UN-Gipfel zur nachhaltigen Entwicklung in New York getroffen um die Post-2015-Entwicklungsagenda zu beginnen. Auf dem Gipfel wurden 17 Ziele und 169 Unterpunkte für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) beschlossen, die bis 2030 erreicht werden sollen und die Millenium Development Goals ablösen.

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Pressemitteilung zum Treffen der Mitgliedsstaaten zum Beschluss der SDGs

25. September 2015 - Heute treffen sich Vertreter*innen der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen für den UN-Gipfel zur nachhaltigen Entwicklung in New York um die Post-2015-Entwicklungsagenda zu beginnen. Auf dem Gipfel werden die  Sustainable Development Goals (SDGs) für nachhaltige Entwicklung beschlossen werden, die bis 2030 erreicht werden sollen und die Millenium Development Goals ablösen sollen.

Hierzu hat ECPAT International eine Pressemitteilung veröffentlicht.

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Pressemitteilung - einvernehmliches Sexting künftig straffrei

22. Juli 2015 - Einvernehmliches „Sexting“ unter Jugendlichen über 14 Jahren wird ab 1.1.2016 straffrei. Den Bemühungen  von ECPAT Österreich und anderen Organisationen wie z.B. der Bundesjugendvertretung (BJV), auf einen jugendadäquaten Umgang mit dem Phänomen „Sexting“ – dem Tauschen von anzüglichen (sexy) Fotos oder Videos über das Handy oder den Computer - wurde mit der Verabschiedung der Regierungsvorlage zum Strafrechtsänderungsgesetz 2015 Rechnung getragen. Nach wie vor strafbar ist es natürlich, wenn solche Aufnahmen unter Druck, im Rahmen eines Abhängigkeitsverhältnisses bzw. in Verbindung mit dem Ausnützen einer Zwangslage oder in erpresserischer Absicht zustande kommen!

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Pressemitteilung zum 25jährigen Bestehen von ECPAT

05. Mai 2015 - Vor 25 Jahren, am 05. Mai 1990 fand die in Chiang Mai, Thailand, die Konferenz „Gefangen in Moderner Sklaverei – Tourismus und Kinderprostitution in Asien“ statt. In Folge dessen wurde die internationale Kampagne „End Child Prostitution in Asia Tourism“ (ECPAT) gegründet und somit den Grundstein für das heutige ECPAT Netzwerk gelegt. ECPAT International nimmt dies zum Anlass am 5. Mai 2015 eine Folgekonferenz in Chiang Mai zu organisieren und ein ECPAT History Book zu veröffentlichen, welches in ausführlicherer Form auch online auf www.ecpat.net zugänglich sein wird. In unserer Presseaussendung zum feierlichen Anlass verweist die Geschäftsführerin Astrid Winkler insbesondere auf die Herausforderungen die sich auch in Österreich durch das Internet für den Kinderschutz ergeben.

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Pressemitteilung zum Safer Internet Day 2015

10. Februar 2015 - Ein zentrales Ergebnis aus dem make IT safe Projekt sind fachgerechte und kompakte Informationen für Eltern mit Migrationshintergrund. Die Informationsflyer und -poster sind in 9 Sprachen verfügbar. Diese Flyer sollen die Eltern dabei unterstützen, ihren Kindern bzw. jungen Menschen in der Online-Welt zur Seite zu stehen. Die Flyer können auf der Webseite: www.make-it-safe.ecpat.at, im Bereich Materialien, heruntergeladen werden. Zudem steht diese Webseite seit kurzem auch in Bosnisch/Kroatisch/Serbisch zur Verfügung.

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2014

Pressemitteilung zu 25 Jahre Kinderrechte

19. November 2014 - 25 Jahre nach Verabschiedung der UNO Konvention über die Rechte des Kindes gibt es leider auch noch Defizite in zahlreichen Bereichen, vor allem was den Schutz von Kindern vor Gewalt und sexueller Ausbeutung betrifft. Beispiele etwa sind die Identifizierung sowie Betreuung von Opfern von Kinderhandel, die Verfolgung von „Kindersextourismus“-Straftaten ebenso wie Gefahren für Kinder im Zusammenhang mit dem Internet und mit den Sozialen Medien.

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Nachruf Ronald O’Grady – ECPAT Gründer und Ehrenpräsident

25. Februar 2014 – Der Gründer und Ehrenpräsident des internationalen ECPAT Netzwerks, Ronald Michael O’Grady, ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Das weltweite ECPAT Netzwerk und ECPAT Österreich sind zutiefst betroffen, seinen Gründer und Vorkämpfer gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern für immer verloren zu haben. Ron O’Grady hat das Thema sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus und auf Reisen im asiatischen Raum bereits 1990 angeprangert und die Weltgemeinschaft wachgerüttelt. Zu einem Zeitpunkt, als es in vielen Ländern noch nicht einmal Gesetze zur Ahndung dieses Verbrechens gab. 

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2013

Kinderhandel - Probleme bei Identifizierung von Opfern in Österreich

27. November 2013 - Minderjährige Opfer von Menschenhandel werden in Österreich kaum identifiziert. Darauf weist der gemeinnützige Verein ECPAT unter Berufung auf Zahlen der Europäischen Union hin. Im Zeitraum von 2008 bis 2010 waren in Österreich elf von 207 offiziell registrierten Menschenhandelsopfern minderjährig. Das bedeutet einen Anteil von rund fünf Prozent. EU-weit waren es 15 Prozent. Selbst wenn ein Kind als mögliches Opfer von Menschenhandel erkannt und in eine Betreuungseinrichtung gegeben wird, "kommt es in der Regel gar nicht bis zur Eröffnung eines Verfahrens, weil die Kinder rasch wieder verschwinden", sagte die Geschäftsführerin von ECPAT Österreich, Astrid Winkler, im Gespräch mit der APA.