ECPAT Österreich, Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte der Kinder vor sexueller Ausbeutung

Sexuelle Ausbeutung von Kindern

Hintergrundinfo

Die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger ist sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch Erwachsene. Hier finden Sie Infos zu Betroffenen und Täter*innen.

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Terminologie

Im Bereich der Prävention und Bekämpfung von sexueller Ausbeutung von und sexuellem Missbrauch an Kindern werden unterschiedliche Begriffe verwendet. Welche davon sollte man bestenfalls benutzen?

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Aktuelles

Hier finden Sie wichtige aktuelle Informationen, auch zu Veranstaltungen, Konferenzen und Publikationen.

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Die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger ist sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch Erwachsene wobei sich die scheinbare „Zustimmung“ durch Bezahlung oder Geschenke an die minderjährige Person oder an dritte Personen erkauft wird.

Wer ist betroffen?

Kinder werden nicht zufällig Opfer von sexueller Ausbeutung. Erwachsene missbrauchen gezielt ihre Autorität gegenüber Kindern, die oft unter sehr schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen. Durch das scheinbare Einverständnis mancher Betroffenen, die minderjährig sind, wird die sexuelle Ausbeutung nicht immer als solche erkannt. Dabei schädigen die Täter*innen nachhaltig jede Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeit der Kinder und nehmen ihnen ihre Würde. Die Missbrauchsopfer geraten so in einen immer noch tieferen Abhängigkeits- und Ausbeutungskreislauf. Jedes Kind (jeder Mensch unter 18 Jahre) hat das Recht, ein Leben frei von jeglicher Form der sexuellen Ausbeutung zu führen (Art. 34 UN Kinderrechtskonvention). Allerdings ist die gesellschaftliche Toleranz gegenüber diesem Verbrechen in vielen Ländern noch immer sehr hoch. Mit der Nachfrage steigt auch das Angebot. Neben der Strafverfolgung muss auch die „Kultur des Wegsehens“ durchbrochen werden, um kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern wirksam zu bekämpfen. 

Wer sind die Täter*innen?

Sexualstraftäter*innen kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen. - Kinder werden weltweit kommerziell sexuell ausgebeutet. 85% der Täter sind männlich, aber v.a. im Bereich Kinderhandel sind häufig auch Frauen Täterinnen. Die klassischen Täter*innen gibt es nicht. Oft werden die Täter*innen als Pädokriminelle bezeichnet, aber ein*e Täter*in muss nicht zwangsläufig pädosexuell sein. Häufig dokumentieren (Videos bzw. Fotos) die Täter*innen bei familiärem Missbrauch die Missbrauchshandlungen an dem Kind und veräußern diese dann im Internet, z.B. in einschlägigen Foren. Oft handelt es sich auch um „Gelegenheitstäter*innen“, die fernab von den üblichen Moralvorstellungen (z.B. auf Reisen )und gesetzlichen Schranken, „sexuell experimentieren“ bzw.die Gelegenheit ergreifen.

Der Schutz der Kinderrechte ist nicht nur Pflicht des Staates, sondern ein Auftrag an uns alle, sich für verbesserte Lebenschancen von Kindern einzusetzen!

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Terminologie

Missbrauchsdarstellungen von Kindern

ECPAT unterstützt die Verwendung der Terminologie Missbrauchsdarstellungen von Kindern, anstatt des Begriffs „Kinderpornographie“. Letzteres verschleiert und verharmlost den ausbeuterischen Charakter des Verbrechens an den betroffenen Kindern. Es gibt keine einvernehmliche Sexualität mit Kindern, sexuelle Handlungen an und mit Kindern ist immer sexuelle Gewalt!

Jeder Missbrauchsdarstellung liegt auch ein realer Missbrauch von Kindern zugrunde.

ECPAT benutzt bewusst die Wendung Missbrauchsdarstellungen von Kindern, wenn es um spezifische Publikationen zum Thema geht. In unserer Policyarbeit verwenden wir nach wie vor aber auch den Begriff „Kinderpornographie“, um etwaige Verwirrungen mit den rechtlichen Bezeichnungen in nationalen Gesetztestexten und internationalen Konventionen und Verträgen zu vermeiden. Selbiges gilt für den Begriff "Kindersextourismus", welchen wir nach Möglichkeit durch die Terminologie sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus und auf Reisen ersetzen. 

 

Luxembourg-Guidelines: Richtlinien zur verwendeten Terminologie

Im Bereich der Prävention und Bekämpfung von sexueller Ausbeutung von und sexuellem Missbrauch an Kindern sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr neue Begriffe hinzugekommen, so zum Beispiel „Sexting“. Gleichzeitig wurden Begriffe wie Kinderprostitution und Kinderpornographie immer mehr kritisiert – unter anderem auch von Betroffenen dieser Verbrechen. Neue Begrifflichkeiten wurden stattdessen verwendet, die als respektvoller und weniger stigmatisierend gegenüber den betroffenen Kindern gelten. Die schon länger existierende Terminologie wurde jedoch von vielen Akteur*innen weiter verwendet, unter anderem auch in rechtlichen Dokumenten. Zudem gibt es Meinungsverschiedenheiten bezüglich der genauen Bedeutung mancher Begriffe.

Nachdem die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein komplexes Problem ist, muss dessen Bekämpfung von vielen verschieden AkteurInnen aus unterschiedlichen Bereichen stattfinden. Das Fehlen einer gemeinsamen Sprache kann zu Verwirrung und Problematiken bei der Verständigung zwischen Gesetzgebern, Kinderschutzorganisationen, Medien und weiteren Akteur*innen führen. Keine einheitlichen Begrifflichkeiten zu haben um diese Verbrechen zu beschreiben untergraben somit die Anstrengungen Kinder zu schützen. Im Kontext der transnationalen sexuellen Ausbeutung von Kindern sind diese Herausforderungen nur noch größer.

Mitglieder des ECPAT-Netzwerks wie auch andere NGOs, die in thematisch ähnlichen Bereichen arbeiten, äußerten den Wunsch nach einer einheitlichen Terminologie.

Daraufhin hat ECPAT im Jahr 2014 eine Arbeitsgruppe zur verwendeten Terminologie und Sprache in diesem Bereich gestartet. Die Arbeitsgruppe wurde von ECPAT Luxemburg koordiniert. Ziel war es zu einer Übereinstimmung unter den verschiedenen Stakeholdern bezüglich der im Bereich der sexuellen Ausbeutung von Kindern verwendeten Begrifflichkeiten zu erreichen. Diese soll unter Anderem in politischen Dokumenten, Programmgestaltung, Gesetzgebung, Lobbying und Nachrichtenaustausch verwendet werden.

Am 14. Juni 2016 hat die „Global Interagency Working Group“ nun das Ergebnis ihrer Arbeit veröffentlicht: Die „Terminology Guidelines for the Protection of Children from Sexual Exploitation and Sexual Abuse“. Die Richtlinien, auch bezeichnet als Luxembourg-Guidelines, sind ein wichtiger Schritt um Zusammenarbeit gegen die sexuelle Ausbeutung und den sexuellen Missbrauch von Kindern zu stärken. Sie wurden in Übereinkunft von 18 großen internationalen Organisationen beschlossen und sie damit ein wichtiger Meilenstein für den Schutz der Rechte der Kinder vor sexueller Ausbeutung.

Hier finden Sie die Luxembourg-Guidelines auf Englisch, Französisch und Spanisch.

Aktuelles

ECPAT International richtet sich an religiöse Vertreter*innen

30. November 2018 - Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist religiös. Daher sind religiöse Vertreter*innen in einer besonderen und wichtigen Position im Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Robbert van den Berg, der Geschäftsführer von ECPAT International, hat auf der Interfaith Alliance for Safer Communities in Abu Dhabi am 19. und 20. November 2018 teilgenommen. Dort traf er auf wichtige religiöse Vertreter*innen des Islam, Christentums, Judentums, Buddhismus und Hinduismus. Robbert van den Berg forderte sie auf aktuelle Trends in Hinblick auf soziale Netzwerke zu verfolgen und in ihren Gemeinden Kinder vor sexueller Ausbeutung zu schützen.

„About 85% of the world claims to believe in a religion. As religious leaders, that puts you in a unique position to be part of the solution. You have the power to make a huge difference in the fight against sexual exploitation and abuse. You have a responsibility to report if you hear it is happening in your communities. You have the unique ability to take the moral high ground and stamp it out.” – Robbert van den Berg

Weitere Informationen finden Sie hier, auf der Website von ECPAT International.

Hier finden Sie den Leitfaden „Protecting Children from Online Sexual Exploitation A GUIDE TO ACTION FOR RELIGIOUS LEADERS AND COMMUNITIES der von ECPAT International und Religions for Peace herausgegeben wurde.

7. ECPAT International Assembly in Bogotá, Kolumbien

05./06. Juni 2018 - Die 7. Generalversammlung des ECPAT Netzwerkes fand am 5./6. Juni, 2018 in Bogotá, Kolumbien statt. Das Netzwerk ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen – auf mittlerweile 104 Mitglieder aus 93 Ländern. Dies ist nicht zuletzt ein Verdienst des Boards von ECPAT International, unter der Leitung von Carol Bellamy sowie von Dorothy Rozga, die bis Anfang Juli Direktorin des internationalen Netzwerks ist. Ihre Nachfolge wird am 16. Juli 2018 Robbert van den Berg antreten.

Anlässlich der 7th Assembly wurde auch ein neues Video über das internationale ECPAT Netzwerk präsentiert.

Direkt im Anschluss fand der „International Summit on Child Protection in Travel and Tourism“ mit 400 Teilnehmenden aus Regierungen, UNICEF, UNODC, WTTC und ECPAT Mitgliedern statt. Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen diskutierten, wie Kinder im Tourismus und auf Reisen effizienter vor sexueller Ausbeutung geschützt werden können. Als Ergebnis des Summits wurde ein call for action verabschiedet.

ECPAT Österreich Geschäftsführerin, Astrid Winkler, hat im Rahmen eines Panels die Kampagne "Don't Look Away" vorgestellt.

Neue Studie: Kinder in Südasien sind besonders stark von sexueller Ausbeutung Online betroffen

ECPAT International stellt im neuen Bericht „Regional Overview: Combating the sexual exploitation of children in South Asia“ fest, dass in Südasien “alte und neue Formen” sexueller Ausbeutung von Kindern Hand-in-Hand gehen. Schon lange ist das Problem von Kinderehen und Kinderhandel bekannt, neu hinzu kommen nun der Missbrauch und die Ausbeutung von Kindern im Internet – insbesondere sexuelle Ausbeutung durch Live-Streaming ist in der Region weit verbreitet. Die Nutzung von Internet und Mobilfunktechnologie ist in der Region besonders hoch.

ECPAT International appelliert an Länder in Südasien die Gefahr, die der stark wachsende Torusrismussektor für Kinder mit sich bringt, ernst zu nehmen und darauf zu reagieren. Täter*innen, die Kinder auf Reisen sexuell missbrauchen und ausbeuten seien nicht nur ausländische, sondern auch inländische Tourist*innen, heißt es in einer Pressemitteilung von ECPAT International zur Studie.

Hier geht es zum vollständigen Bericht.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Neuer Bericht: TOWARDS A GLOBAL INDICATOR ON UNIDENTIFIED VICTIMS IN CHILD SEXUAL EXPLOITATION MATERIAL

06. März 2018 - Die Studie “TOWARDS A GLOBAL INDICATOR ON UNIDENTIFIED VICTIMS IN CHILD SEXUAL EXPLOITATION MATERIAL” ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, indem erste Indikatoren für sexuelle Ausbeutung im Internet entwickelt wurden. Dazu wurden qualitative und quantitative Analysen von Darstellungen von sexuellem Missbrauch und Ausbeutung im Internet durchgeführt. Das Material wurde von Strafverfolgungsbehörden aus über 80 Ländern beschlagnahmt und in der Interpol-Datenbank, “International Sexual Exploitation database (ICSE), gespeichert.

Primär richtet sich das Interesse der Studie auf die Daten der nicht identifizierten Opfer des sichergestellten Materials. Daraus wurden Profile der Kinder erstellt, aus denen sich wichtige Informationen ableiten lassen, um die Kinder zu identifizieren.

Der Bericht wurde am 06. März 2018 im europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt. Neben der Präsentation der Ergebnisse und Empfehlungen aus der Studie, wurden in einem Runden Tisch wichtige Fragen erörtert, wie z. B. welche Relevanz die Ergebnisse für die Europäische Union und ihre Arbeitsbereich haben.

Hier geht es zum vollständigen Bericht.

Hier geht es zur Zusammenfassung. 

Global Survivor’s Forum

18. November 2016 – Auf Initiative von ECPAT International hat am 18. November 2016 das weltweit erste Global Survivor’s Forum für erwachsene Überlebende von sexueller Ausbeutung in der Kindheit stattgefunden. Das Forum wurde am 18. November durchgeführt, da dies ebenfalls der Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch ist. Fürsprecher*innen von Überlebenden und Expert*innen sind im Europarat (Straßburg) für einen runden Tisch zusammen gekommen. Überlebende aus der ganzen Welt konnten das Treffen live im Internet verfolgen und durch eine Online Plattform Kommentare abgeben und Fragen stellen.

Diese Initiative von ECPAT International hat zum Ziel, den Überlebenden von sexueller Ausbeutung in der Kindheit eine Stimme zu verleihen und die Rechte der Betroffenen stärker in den Fokus zu rücken. Die Veranstaltung stellte lediglich den Auftakt für eine weltweite online Survivor-Plattform dar. Sie will Betroffenen einen Raum für Austausch und Vernetzung sowie für Information (z.B. über deren Rechte) bieten.

Im Vorfeld haben ECPAT Gruppen in mehr als 20 Ländern mit rund 300 Überlebenden gesprochen und ihre Geschichten mit Hilfe unterschiedlicher Medien aufgezeichnet. Auch ECPAT Österreich konnte einen Beitrag leisten, indem wir Kontakt mit der Initiative Herzwerk aufgenommen haben. Die Hilfseinrichtung arbeitet mit Frauen und Männern in der Prostitution, vorwiegend mit solchen, die sich in einer Zwangslage befinden. Es wurde Interviews mit zwei Frauen geführt, die in ihrer Kindheit Opfer von sexueller Ausbeutung geworden waren. Eine wichtige Botschaft einer der beiden Frauen, mit denen Herzwerk gesprochen hat, lautet:

"Den Überlebenden muss Mut zugesprochen werden; sie brauchen Schutz und man muss ihnen gut zuhören. Vor allem Kindern muss man gut zuhören. Nur allzu oft werden die Hilfesignale nicht gehört".

Hier finden Sie weitere Informationen über das Global Survivor’s Forum.

Hier können Sie sich Berichte von Überlebenden durchlesen.

Ein Video mit Botschaften unterschiedlicher Überlebender finden Sie hier, auf unserem YouTube-Kanal.

Während des Forums wurden die „Bill of Rights“ mit dem Titel "Know Your Rights" für Überlebende sexueller Ausbeutung bestätigt. Diese finden Sie hier.

20. Jahrestag: „1. Weltkongress gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern“

30. August 2016 – Zwischen dem 27. und 31. August 1996 fand auf gemeinsamer Initiative von ECPAT, UNICEF und der NGO Group for the Rights of the Child (jetzt als „Child Rights Connect“ bekannt) der „Erste Weltkongress gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern“ in Stockholm (Schweden) statt. Mit dem Kongress wurde Geschichte geschrieben. Regierungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und MedienvertreterInnen aus 122 Ländern weltweit kamen zusammen, um Aufmerksamkeit auf die Beendigung von kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern zu lenken.

Am 30. August 1996 machten Vertreter*innen von 122 Regierungen, nationalen Parlamenten, der Vereinten Nationen, aus der Privatwirtschaft, akademischen und zivilen Gesellschaft Kindern das Versprechen, eine globale Partnerschaft gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern zu bilden.

Vor 500 Medien wurde der Stockholmer Aktionsplan verabschiedet, indem spezifische Schritte festgelegt wurden, um gegen die Problematik vorzugehen. Als ein Ergebnis des Kongresses, verwandelte sich ECPAT von einer regionalen Kampagne in ein globales Netzwerk. Heute ist das internationale ECPAT Netzwerk mit 90 Mitgliedern in 82 Ländern weltweit vertreten. Gemeinsam sind wir stärker als jemals zuvor!

Die Geschäftsführerin von ECPAT Österreich, Mag.a Astrid Winkler, äußert sich zum 20. Jahrestag des ersten Weltkongresses: „Das ECPAT Netzwerk hat ganz wesentlich seit dem ersten Weltkongress dazu beigetragen, dass sexuelle Ausbeutung von Kindern aus der "Tabuzone" ins Bewusstsein der Regierungen, aber auch der einzelnen Menschen geholt wurde. Wie jedoch die von ECPAT koordinierten "Global Study" zeigt, ist noch ein weiter Weg zu gehen. Insbesondere die Internetkommunikationstechnologien sowie die Globalisierung haben auch für Täter neue Wege eröffnet, sich einfach und relativ anonym an Kinder heranzumachen.“

Anlässlich des 20. Jahrestags wurde auch eine Presseinformation veröffentlicht. Diese finden Sie hier.