MaterialienNewsletterImpressumKontakt

Hinschauen statt wegschauen
 
Hinschauen statt Wegschauen! Was wird getan? Was können Sie tun?
Sensibilisierung der Öffentlichkeit - Was wird getan? Was können Sie tun?
  • Fällt Ihnen im Urlaub etwas Verdächtiges auf, so sprechen Sie über ihre Wahrnehmungen an Ort und Stelle mit der Reiseleitung ihres Reiseveranstalters, dem Hotel, der Vertretung Österreichs in ihrem Urlaubsland (Botschaft, Konsulat), oder mit der Touristenpolizei.
  • Handelt es sich bei den mutmaßlichen Tätern um Österreicher, sind Ihre Mitteilungen auch für österreichische Behörden wichtig. Interpol Österreich nimmt ihre Berichte entgegen: +43 (0)1 248 3685 025
  • Melden Sie verdächtige Webseiten bitte an die Meldestelle des Bundeskriminalamts
    E-Mail: meldestelle@interpol.at
  • Fordern Sie Ihren Internet Provider dazu auf, Verdächtiges sofort an die Polizei zu melden und deutliche Warnungen und Hinweise für Web-User zu veröffentlichen
  • Wenn Sie Kenntnis über Missbrauch von Kindern in Österreich erlangen, wenden Sie sich bitte an eine der genannten Hilfseinrichtungen für Opfer und ZeugInnen.


Verhaltenskodex für die Reiseindustrie
In Österreich haben bisher die beiden Dachverbände der österreichischen Reisebranche, der Österreichische Reisebüroverband (ÖRV) und der Österreichische Verein für Touristik (ÖVT), den Verhaltenskodex gegen kommerziellen sexuellen Missbrauch von Kindern im Tourismus unterzeichnet. Erstmals in Österreich sind damit mehr als 90 % der Reiseveranstalter und Reisebüros eine derartige freiwillige Selbstverpflichtung zu Gunsten eines sozialen Anliegens eingegangen. Der Verhaltenskodex beinhaltet folgende Maßnahmen:
  • Entwicklung einer ethischen Unternehmenspolitik zum Schutz der Kinder
  • Information und Fortbildung von MitarbeiterInnen in Österreich und dem Urlaubsland
  • Klauseln in Verträgen mit Hotels und anderen Kooperationspartnern
  • Information und Aufklärung von Reisenden und KundInnen
  • Überprüfung der Einhaltung des Kodex
Fragen Sie in ihrem Reisebüro nach dem „Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung“ und zeigen Sie damit, wie wichtig Ihnen der Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung ist. Unterschriftenaktion   Um die Österreichischen Reiseveranstalter und Reisebüros zu motivieren, den Verhaltenskodex aktiv umzusetzen, hat ECPAT eine Unterschriftenaktion initiiert.  Sie können sich per E-mail beteiligen: Unterschriftenaktion.


Konsequente Anwendung der Gesetze und mehr Ressourcen zur Erfassung von Ausmaß und Hintergrund
 


Spenden
 
Unterstützung von Hilfsprojekten im Süden
 
In vielen Ländern des „Südens“ haben engagierte Menschen und Organisationen Projekte und Programme zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung initiiert.
 
Die unten angeführten Mitglieder der Plattform, die auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, fördern diese Projekte durch finanzielle Zuwendungen und sind dabei auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Die geförderten Maßnahmen reichen von der Prävention durch Ausbildung, Aufklärung und Beratung, über Zentren der Rehabilitation von Opfern des Missbrauchs bis hin zu Öffentlichkeitskampagnen und Lobbyarbeit.
 
Wenn Sie sich mit einer Spende für den Schutz der Kinder und Jugendlichen vor sexueller Ausbeutung vor Ort engagieren möchten, dann wenden Sie sich bitte direkt an die angeführten Organisationen.
 

Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Austria
http://www.jugendeinewelt.at/Spenden.86.0.html
Katholische Frauenbewegung Österreich
http://www.kfb.at/teilen/
Katholische Jungschar - Dreikönigsaktion




"Obwohl wir nicht die Verursacher sind, haben auch die Reiseveranstalter die Aufgabe und Verpflichtung einen Beitrag zur Problembewältigung "KinderSexTourismus" zu leisten. So hat z.B. die TUI, neben anderen Aktivitäten, in den Reisekatalogen einen dementsprechenden Hinweis auf den Verhaltenskodex und auf ECPAT abgedruckt."
Josef Peterleithner, TUI Austria